Windmühlen-Staat
Es geht hier nicht um Energieprobleme. Auch wenn diese durch die Leerläufe unseres Staatsbetriebes locker gelöst werden könnten. Mittlerweile muss es etwa sieben Jahre her sein, dass ich Einsprache gegen die Forderung für Militärpflichtersatz erhoben habe. Meiner bescheidenen Meinung nach, besteht kein Anspruch auf eine Ersatzleistung meinerseits, wenn ich gar nicht verpflichtet werde, meine Leistung im Militär zu erfüllen. Aufgrund meiner Diabeteserkrankung gelte ich von vornherein als untauglich.
Im vergangenen Jahr erhielt ich überraschend Post vom Amt für Bevölkerungsverarsche und Armee. Wir schrieben das Jahr 2006 und man teilte mir mit, dass mein Einspruch aus dem Jahr 2000 abgelehnt wurde. Ich konnte mich nicht mal mehr an meinen schriftlichen Einspruch erinnern! Wahrscheinlich wurden die Beamten die vergangen sechs Jahre eingehend geschult, damit sie mit wenigen Klicks einen solchen Standardbrief ausdrucken konnten, den ich eben in den Händen hielt. Nun hatte ich 45 Tage Zeit um die vergangenen Jahre nachzuzahlen.
Meinem Unmut machte ich mit einem Mail an Bundesrat Sämi Schmid Luft. Ich wies darauf hin, dass ich als minderwertiges Mitglied unserer Gesellschaft durchaus in der Lage wäre, pro Jahr 3 Wochen WK in einer Beiz zu verbringen. Schliesslich war ich gut genug für den Zivilschutz, der mich nie aufbot und bin nun seit einigen Jahren in der Feuerwehr. Umgehend erhielt ich eine Antwort. Mein Mail wurde ans Finanzdepartement weitergeleitet, da das Militär nichts mit Militärpflichtersatz am Hut hat. Dort wiederum wurde mein Anliegen eingehend geprüft und ich erhielt eine Entschuldigung für die sechs Jahre Wartezeit sowie eine Empfehlung, meinen Einspruch doch weiter zu ziehen. Mein Arzt müsse mich nur zum Krüppel schreiben, dann beständen gute Chancen auf Erfolg.
Nach zwei weiteren Pflichtersatzrechnungen war mein Glaube an Gerechtigkeit endgültig erloschen und ich beugte mich dem bundesamtlichen Ratschlag. Mein Arzt erfüllte seine Pflicht und nach einigen Monaten wurde ein Entscheid gefällt. Mein Einspruch wurde erneut abgelehnt. Klar. Ich nutzte meine Möglichkeit, erneut Einspruch zu erheben und erfuhr innert wenigen Tagen, dass das Amt für Bevölkerungsabzocke und Armee keinen Einfluss auf meine Situation nehmen kann, da nur die Weisungen des Militärs befolgt werden. Da ich vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport allerdings schon wusste, dass dort ebenfalls niemand verantwortlich ist, erhob ich also erneut Einspruch und teilte mit, dass mich folglich die ganze Sache auch nicht betreffe. Wiederum dauerte es nur ein paar Tage und ich hatte schon wieder Post im Haus. Man habe mein Schreiben erhalten. Nach sieben Jahren stellten die netten Herren nun aber fest, dass dies gar nicht in ihre Zuständigkeit falle. Man leite das ganze an die Steuerbeamten weiter. Doch Achtung, deren Arbeit würde mich zusätzliche Ausgaben kosten!
Man sieht, der Steuerzahler ist nichts wert und der Staat geniesst seine Unantastbarkeit. Wenigstens wurde mit dem letzten Brief mein Spartip befolgt. Es muss ja nicht immer Eingeschrieben sein. Normale Post tut’s auch und kostet 4 Franken weniger. Nun gut, hätte ich einen Goldesel im Nacken wie Vater Staat, würde ich meinen Einspruch natürlich erneut weiterziehen aber unser einer muss ja fürs Geld arbeiten.
still und heimlich
Dienstag, Februar 20, 2007
Montag, November 06, 2006
Wie ich es hasse...
Kürzlich entschied ich mich, meinem Kleiderschrank mal wieder einige modische Upgrades zu gönnen. Kleider kaufen. Was gibt es mühsameres?! Immerhin, wir haben Winter und darum ist die Durchschnittstemperatur an einem vernebelten Samstag nicht sonderlich schweisstreibend. Allerdings hat dieser Temperaturunterschied zum Sommer zur Folge, dass Kleiderläden ihre Heizung noch höher stellen. Schon während der Sommerhitze sind Modehäuser ja darauf bedacht, im Laden stets einige Grad wärmer zu haben als draussen in der Gluthitze. Aber eben, wir haben ja Herbst! Da muss so ein Laden auch mal richtig geheizt werden. So betrete ich also das Gebäude und versuche mich die ersten paar Minuten erst mal anzuklimatisieren. Von herbstlich angenehmen 15 Grad, zu stickigen 35 Grad nach nur einer Tür! Ich habe Glück. Der Laden hat viel Kundschaft und alle Verkäuferinnen sind somit beschäftigt. Das verschafft mir etwas Zeit. Trotzdem spüre ich, dass meine Schweissdrüsen den Befehl zum Fluten erhalten haben. Tief durchatmen. Geht nicht. Ist ja so verdammt stickig hier drin. Mist!
Da erkundigt sich auch schon jemand nach meinen Wünschen. Hosen brauch ich! Hosen werden mir gezeigt und langsam nähern sich die Modelle meinen Wünschen. Endlich halte ich 2 Paar in meinen Händen und warte auf eine freie Kabine. Ich muss die Hosen zur Seite legen. Es ist zu warm um sie auf dem Arm zu tragen. Alle Kabinen sind besetzt. Ich irre röchelnd im Laden umher. Wenn die Luft nicht zirkuliert, dann eben ich! Nützt nicht viel. Die nette Verkäuferin schmeisst einen anderen Kunden aus einer Kabine, damit ich die Hosen probieren kann. Mein Pulsschlag erhöht sich noch einmal. Ich weiss, was mich erwartet. Die Kabinen sind die schlimmsten Grotten in solchen Läden. Da ziehen sich die Leute ja um und darum müssen diese Orte besonders gut geheizt werden. Wäre ja tragisch, wenn sich da jemand eine Lungen- oder Blasenentzündung holt! Ich ziehe den Vorhang und ziehe mir erst mal sofort meine Hosen aus. Kurze Pause. Rein in die neue und sofort wieder raus da! Ich schlurfe langsam vor den nächsten Spiegel. Die Hose sitzt gut. Ist aber so ein blödes, kaputtes Designer-Miststück. Ich kauf doch keine kaputten Hosen! Das andere Paar ist besser. Die nehm’ ich. Zurück in der Kabine, bemerke ich, dass mein Sweatshirt seine Pflicht erfüllt und sich mit Schweiss voll saugt. Mit der eh schon kaputten Jeans trockne ich mich kurz ab bevor ich mich wieder anziehe und diese Hölle verlasse.
Dehydriert und kurz vor dem Erstickungstod lasse ich mich überreden, noch einige Oberteile anzusehen. Der Verstand ist unter diesen Bedingungen auch nicht mehr das, was er mal war. Abgesehen davon benötige ich durchaus auch Kleidungsstücke für den Oberkörper. Das anprobieren von solchen Teilen ist aber um einiges mühevoller als das überstreifen von Beinkleidern. Beine schwitzen ja nicht sonderlich viel. ... Das erste Hemd dient also wieder der Trockenlegung des Testgebietes. Danach habe ich mich dann noch für den Kauf von 2 langarmigen Shirts entschieden. Gute Ausbeute. Halb tot torkle ich auf die Strasse hinaus. Meine Lungen füllen sich mit kühler, frischer Luft. Ich schleppe mich zum nächsten Brunnen und fülle meinen Bauch mit lebenswichtigem Wasser. Dann werde ich ohnmächtig.
Irgendwann wache ich auf, nehme das mir von Passanten zugeworfene Geld in die Tasche und ärgere mich Zuhause über ein viel zu enges Oberteil. Naja, das darf ich dann halt nur in ausgedürrtem Zustand tragen.
Kürzlich entschied ich mich, meinem Kleiderschrank mal wieder einige modische Upgrades zu gönnen. Kleider kaufen. Was gibt es mühsameres?! Immerhin, wir haben Winter und darum ist die Durchschnittstemperatur an einem vernebelten Samstag nicht sonderlich schweisstreibend. Allerdings hat dieser Temperaturunterschied zum Sommer zur Folge, dass Kleiderläden ihre Heizung noch höher stellen. Schon während der Sommerhitze sind Modehäuser ja darauf bedacht, im Laden stets einige Grad wärmer zu haben als draussen in der Gluthitze. Aber eben, wir haben ja Herbst! Da muss so ein Laden auch mal richtig geheizt werden. So betrete ich also das Gebäude und versuche mich die ersten paar Minuten erst mal anzuklimatisieren. Von herbstlich angenehmen 15 Grad, zu stickigen 35 Grad nach nur einer Tür! Ich habe Glück. Der Laden hat viel Kundschaft und alle Verkäuferinnen sind somit beschäftigt. Das verschafft mir etwas Zeit. Trotzdem spüre ich, dass meine Schweissdrüsen den Befehl zum Fluten erhalten haben. Tief durchatmen. Geht nicht. Ist ja so verdammt stickig hier drin. Mist!
Da erkundigt sich auch schon jemand nach meinen Wünschen. Hosen brauch ich! Hosen werden mir gezeigt und langsam nähern sich die Modelle meinen Wünschen. Endlich halte ich 2 Paar in meinen Händen und warte auf eine freie Kabine. Ich muss die Hosen zur Seite legen. Es ist zu warm um sie auf dem Arm zu tragen. Alle Kabinen sind besetzt. Ich irre röchelnd im Laden umher. Wenn die Luft nicht zirkuliert, dann eben ich! Nützt nicht viel. Die nette Verkäuferin schmeisst einen anderen Kunden aus einer Kabine, damit ich die Hosen probieren kann. Mein Pulsschlag erhöht sich noch einmal. Ich weiss, was mich erwartet. Die Kabinen sind die schlimmsten Grotten in solchen Läden. Da ziehen sich die Leute ja um und darum müssen diese Orte besonders gut geheizt werden. Wäre ja tragisch, wenn sich da jemand eine Lungen- oder Blasenentzündung holt! Ich ziehe den Vorhang und ziehe mir erst mal sofort meine Hosen aus. Kurze Pause. Rein in die neue und sofort wieder raus da! Ich schlurfe langsam vor den nächsten Spiegel. Die Hose sitzt gut. Ist aber so ein blödes, kaputtes Designer-Miststück. Ich kauf doch keine kaputten Hosen! Das andere Paar ist besser. Die nehm’ ich. Zurück in der Kabine, bemerke ich, dass mein Sweatshirt seine Pflicht erfüllt und sich mit Schweiss voll saugt. Mit der eh schon kaputten Jeans trockne ich mich kurz ab bevor ich mich wieder anziehe und diese Hölle verlasse.
Dehydriert und kurz vor dem Erstickungstod lasse ich mich überreden, noch einige Oberteile anzusehen. Der Verstand ist unter diesen Bedingungen auch nicht mehr das, was er mal war. Abgesehen davon benötige ich durchaus auch Kleidungsstücke für den Oberkörper. Das anprobieren von solchen Teilen ist aber um einiges mühevoller als das überstreifen von Beinkleidern. Beine schwitzen ja nicht sonderlich viel. ... Das erste Hemd dient also wieder der Trockenlegung des Testgebietes. Danach habe ich mich dann noch für den Kauf von 2 langarmigen Shirts entschieden. Gute Ausbeute. Halb tot torkle ich auf die Strasse hinaus. Meine Lungen füllen sich mit kühler, frischer Luft. Ich schleppe mich zum nächsten Brunnen und fülle meinen Bauch mit lebenswichtigem Wasser. Dann werde ich ohnmächtig.
Irgendwann wache ich auf, nehme das mir von Passanten zugeworfene Geld in die Tasche und ärgere mich Zuhause über ein viel zu enges Oberteil. Naja, das darf ich dann halt nur in ausgedürrtem Zustand tragen.
Freitag, Oktober 20, 2006
Die Stunde der Warheit
tic, tac, tic, tac....unerbittlich dreht der Sekundenzeiger seine Runden. Minute, um Minute, um Minute verstreicht, doch die Zeit scheint stehen zu bleiben. Es kommt mir vor, ich sässe schon eine halbe Ewigkeit auf diesem Stuhl. Eine Ewigkeit, die ewiger zu sein scheint als die ewigen Fortsetzungen von Gute Zeiten Schlechte Zeiten. Wie ich so vor mich hin sinniere, verschmelze ich meinen Geist mit der Ewigkeit und werde selber ein Teil von ihr. Das verstärkt das Gefühl zusätzlich, die Zeit verfliesse viel zu langsam. Zu langsam, um sie überhaupt geniessen zu können. Jeder noch so schöne Moment wird durch die Langwierigkeit der dahintröpfelnden Zeit zu einem masslos öden, bodenlosen Loch, in das ich Falle. Ohne Ziel und Sinn. Immer wieder versuche ich, irgendwie etwas zu finden um mich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Hin und wieder kann mir das sogar gelingen, doch sprengt dieses Glücksgefühl nicht die Ketten an die ich gebunden bin. Bald finde ich mich wieder in der endlosen Spirale des Seins. Tiefer und tiefer falle ich in die fürchterliche Dunkelheit, verliere nebst dem Zeitgefühl auch noch die Orientierung. Alles verschmilzt zu einem undurchschaubaren Schleier. Ich kann nicht mehr rational denken, erledige nur reflexmässig die wichtigsten Sachen um nicht der alles schluckenden Öde zum Opfer zu fallen. Immer weiter zieht es mich in den Abgrund. Ich verliere gar die Erinnerung an den sogenannten Normalzustand. Ich scheine verloren zu sein, gebe mich schon beinahe selbst auf, da plötzlich scheint ein Ende meiner Misere in Sicht. An meinem Handgelenk befindet sich noch eine Uhr, die letzte Orientierung, die mir in diesem öden Chaos noch blieb. Ich schaue auf das Zifferblatt...: "Na endlich! Feierabend."
* The End *
tic, tac, tic, tac....unerbittlich dreht der Sekundenzeiger seine Runden. Minute, um Minute, um Minute verstreicht, doch die Zeit scheint stehen zu bleiben. Es kommt mir vor, ich sässe schon eine halbe Ewigkeit auf diesem Stuhl. Eine Ewigkeit, die ewiger zu sein scheint als die ewigen Fortsetzungen von Gute Zeiten Schlechte Zeiten. Wie ich so vor mich hin sinniere, verschmelze ich meinen Geist mit der Ewigkeit und werde selber ein Teil von ihr. Das verstärkt das Gefühl zusätzlich, die Zeit verfliesse viel zu langsam. Zu langsam, um sie überhaupt geniessen zu können. Jeder noch so schöne Moment wird durch die Langwierigkeit der dahintröpfelnden Zeit zu einem masslos öden, bodenlosen Loch, in das ich Falle. Ohne Ziel und Sinn. Immer wieder versuche ich, irgendwie etwas zu finden um mich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Hin und wieder kann mir das sogar gelingen, doch sprengt dieses Glücksgefühl nicht die Ketten an die ich gebunden bin. Bald finde ich mich wieder in der endlosen Spirale des Seins. Tiefer und tiefer falle ich in die fürchterliche Dunkelheit, verliere nebst dem Zeitgefühl auch noch die Orientierung. Alles verschmilzt zu einem undurchschaubaren Schleier. Ich kann nicht mehr rational denken, erledige nur reflexmässig die wichtigsten Sachen um nicht der alles schluckenden Öde zum Opfer zu fallen. Immer weiter zieht es mich in den Abgrund. Ich verliere gar die Erinnerung an den sogenannten Normalzustand. Ich scheine verloren zu sein, gebe mich schon beinahe selbst auf, da plötzlich scheint ein Ende meiner Misere in Sicht. An meinem Handgelenk befindet sich noch eine Uhr, die letzte Orientierung, die mir in diesem öden Chaos noch blieb. Ich schaue auf das Zifferblatt...: "Na endlich! Feierabend."
* The End *
Mittwoch, September 27, 2006
wiederverschliessbar
Wer hat eigentlich diesen blöden "wiederverschliessbaren" Deckel für den Hirz Hüttenkäse erfunden? Die Schweizer? Vielleicht. Aber bestimmt nicht viele von denen sondern nur ein einzelner, nichts wissender Sesselpupser. Wiederverschliessbar wars ja vorher eigentlich. Nun kann man es aber nocht nicht mal richtig öffnen. Super Idee... Geldverschwendung. Wie so vieles. Man müsste meinen, wir sollten uns doch langsam selbst um uns kümmern können. Doch der Mensch steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und vollbringt einen Bockmist nach dem anderen. Blöde Spezies!
Wie schön wird der Tag sein, an dem unser Universum zu einem unendlich kleinen Punkt schrumpft um anschliessend in einem erneuten "Big Bang" die ganze Geschichte wieder von Vorne anzufangen. Einige Millionen Jahre später sitzt dann wieder einer da und nervt sich an einer saublöden Erfindung. Und manche fragen sich, woher wir kommen, wohin wir gehen.
Darum sollte mal einer eine Sonde erfinden, auf der unser spärliches Wissen gespeichert ist. Diese Sonde befördern wir dann hinter die Grenze unseres Universums. Somit entzieht sie sich der Zerstörung durch Schrumpfen und Urknall. Und wenn die nächste Generation Mensch wiederum meint, so überlegen klug zu sein, dass ihre Existenz nur einer höheren Macht zu verdanken sei, dann findet die Sonde ihren Weg zurück und berichtet den staunenend Fleischbällchen, was sich schon zigmal abgespielt hat. Ausserdem wird auch von einem extra wiederverschliessbaren Deckel für Hüttenkäse abgeraten. Man kann nämlich den üblichen Deckel einfach wieder draufpappen, dann ists auch wiederverschlossen. Das Gute liegt so nah!
Wer hat eigentlich diesen blöden "wiederverschliessbaren" Deckel für den Hirz Hüttenkäse erfunden? Die Schweizer? Vielleicht. Aber bestimmt nicht viele von denen sondern nur ein einzelner, nichts wissender Sesselpupser. Wiederverschliessbar wars ja vorher eigentlich. Nun kann man es aber nocht nicht mal richtig öffnen. Super Idee... Geldverschwendung. Wie so vieles. Man müsste meinen, wir sollten uns doch langsam selbst um uns kümmern können. Doch der Mensch steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und vollbringt einen Bockmist nach dem anderen. Blöde Spezies!
Wie schön wird der Tag sein, an dem unser Universum zu einem unendlich kleinen Punkt schrumpft um anschliessend in einem erneuten "Big Bang" die ganze Geschichte wieder von Vorne anzufangen. Einige Millionen Jahre später sitzt dann wieder einer da und nervt sich an einer saublöden Erfindung. Und manche fragen sich, woher wir kommen, wohin wir gehen.
Darum sollte mal einer eine Sonde erfinden, auf der unser spärliches Wissen gespeichert ist. Diese Sonde befördern wir dann hinter die Grenze unseres Universums. Somit entzieht sie sich der Zerstörung durch Schrumpfen und Urknall. Und wenn die nächste Generation Mensch wiederum meint, so überlegen klug zu sein, dass ihre Existenz nur einer höheren Macht zu verdanken sei, dann findet die Sonde ihren Weg zurück und berichtet den staunenend Fleischbällchen, was sich schon zigmal abgespielt hat. Ausserdem wird auch von einem extra wiederverschliessbaren Deckel für Hüttenkäse abgeraten. Man kann nämlich den üblichen Deckel einfach wieder draufpappen, dann ists auch wiederverschlossen. Das Gute liegt so nah!
Donnerstag, September 21, 2006
Da heute Donnerstag ist, gehört der Dienstag schon der Vergangenheit an. Ganz offensichtlich kann ich aber auch mal an einem nicht Dienstag was bloggen. Bloss was? Den heutigen Tag verbrachte ich an einer Software-Messe. Spiele sind auch Software aber darum gings leider nicht. War also durchaus langweilig, wenn auch aus beruflicher Sicht eher interessant, zumal ja alles was mit Informatik zu tun hat so ganz und gar nicht zu meinem Aufgabengebiet gehört. Weil ich in letzter Zeit so vergesslich bin, habe ich dann auch den Werbegeschenk-Stressball liegen lassen als ich meine Feinmotorik an einer Orange austobte. Blöd!
Darum ess ich jetzt 'ne Ananas. Prost!
Darum ess ich jetzt 'ne Ananas. Prost!
Dienstag, September 12, 2006
selten ist selten selten
Ist ja nicht so, als ob mir langweilig wäre aber am vergangenen Wochenende stellte ich fest, dass seltene Dinge doch viel häufiger vorkommen als man vielleicht denkt. Selten ist das Wetter wirklich schlecht. Selten geschehen derart schlimme Unfälle. Selten gewinnt man im Lotto. Selten ist man stockbesoffen...oder nüchtern. Je nach dem. Selten gibts also ziemlich oft. Schon erstaunlich! Ich hab selten Alpträume obwohl ich fast immer nicht bewusst träume. Kurios.
Und auch wenn mir das Glück selten hold ist, so hoffe ich doch gerade dieser Tage, dass mich seine Gunst mal trifft. Nie wäre ja bedeutend seltener als selten. Meine Chancen stehen also gut. Vielleicht. Ich weiss zwar nicht, was mein Arzt ans Amt für Bevölkerungsschutz und Armee gschrieben hat aber verlangt haben sie nach einer ärztlichen Bestätigung, in der die prozentuale Integritätsschädigung nach Unfallversicherungsgesetz ersichtlich sein soll. Völlig Hirnrissig! Ich verlange ja nicht, aufgrund irgendwelcher Behinderungen, vom Militärpflichtersatz befreit zu werden sondern weil die Forderung schlicht und einfach ungerechtfertigt ist. Man zahlt schliesslich auch eher selten einen Mitgliederbeitrag in einem Club, der einen gar nicht aufnehmen will. Jedenfalls bin ich mal gespannt, wie diese Geschichte ausgeht. Naja, wenn man sich mit dem Staat anlegt gewinnt ja eher selten die Vernunft sondern viel eher undurchdachte Gesetze. Und so gibts dann eben die Kirchturmkandidaten...
Ist ja nicht so, als ob mir langweilig wäre aber am vergangenen Wochenende stellte ich fest, dass seltene Dinge doch viel häufiger vorkommen als man vielleicht denkt. Selten ist das Wetter wirklich schlecht. Selten geschehen derart schlimme Unfälle. Selten gewinnt man im Lotto. Selten ist man stockbesoffen...oder nüchtern. Je nach dem. Selten gibts also ziemlich oft. Schon erstaunlich! Ich hab selten Alpträume obwohl ich fast immer nicht bewusst träume. Kurios.
Und auch wenn mir das Glück selten hold ist, so hoffe ich doch gerade dieser Tage, dass mich seine Gunst mal trifft. Nie wäre ja bedeutend seltener als selten. Meine Chancen stehen also gut. Vielleicht. Ich weiss zwar nicht, was mein Arzt ans Amt für Bevölkerungsschutz und Armee gschrieben hat aber verlangt haben sie nach einer ärztlichen Bestätigung, in der die prozentuale Integritätsschädigung nach Unfallversicherungsgesetz ersichtlich sein soll. Völlig Hirnrissig! Ich verlange ja nicht, aufgrund irgendwelcher Behinderungen, vom Militärpflichtersatz befreit zu werden sondern weil die Forderung schlicht und einfach ungerechtfertigt ist. Man zahlt schliesslich auch eher selten einen Mitgliederbeitrag in einem Club, der einen gar nicht aufnehmen will. Jedenfalls bin ich mal gespannt, wie diese Geschichte ausgeht. Naja, wenn man sich mit dem Staat anlegt gewinnt ja eher selten die Vernunft sondern viel eher undurchdachte Gesetze. Und so gibts dann eben die Kirchturmkandidaten...
Dienstag, September 05, 2006
Blogs sind langweilig
Alle setzen heute ihre Gedanken ins Netz. Das interessiert zwar keinen, wird aber trotzdem gemacht. Langweilig ist sowas, denn das meiste ist aus dem Leben gegriffen und da ein jeder eigentlich sein eigenes hätte, ist es langweilig nun auch noch im Internet darüber zu lesen. Darum sind auch TV-Soaps langweilig. Hardcore Realität in täglichen Dosen, für die, die den ganzen Tag verschlafen haben oder nicht weiter kamen als bis zur nächsten Blogseite. Das Fernsehen ist also auch nicht mehr, was es mal war. Klingeltonwerbungen find ich irgendwie nicht wirklich spannend. Tschuldigung!
Bleibt mir also nur noch ein Ausweg. Ich werde selbst blogger... *narf*
Da bin ich nun also und versuche die ersten, vorsichtigen Schritte auf diese Seite zu meistern. Dummerweise habe ich aber gleich noch einen Termin mit dem Leben und treff mich in der nächsten Gartenbeiz mit mehr als nur einem Bier... Prost!
Alle setzen heute ihre Gedanken ins Netz. Das interessiert zwar keinen, wird aber trotzdem gemacht. Langweilig ist sowas, denn das meiste ist aus dem Leben gegriffen und da ein jeder eigentlich sein eigenes hätte, ist es langweilig nun auch noch im Internet darüber zu lesen. Darum sind auch TV-Soaps langweilig. Hardcore Realität in täglichen Dosen, für die, die den ganzen Tag verschlafen haben oder nicht weiter kamen als bis zur nächsten Blogseite. Das Fernsehen ist also auch nicht mehr, was es mal war. Klingeltonwerbungen find ich irgendwie nicht wirklich spannend. Tschuldigung!
Bleibt mir also nur noch ein Ausweg. Ich werde selbst blogger... *narf*
Da bin ich nun also und versuche die ersten, vorsichtigen Schritte auf diese Seite zu meistern. Dummerweise habe ich aber gleich noch einen Termin mit dem Leben und treff mich in der nächsten Gartenbeiz mit mehr als nur einem Bier... Prost!
Abonnieren
Posts (Atom)